Sie möchten Ihr Bad planen und wissen nicht genau, wo Sie anfangen sollen? Dieser Leitfaden führt Sie durch alle Phasen der Badezimmerplanung: von den ersten Überlegungen über die Grundrissplanung und Materialauswahl bis zur Umsetzung auf der Baustelle. Am Ende wissen Sie, welche Schritte wichtig sind, welche Fehler Sie vermeiden sollten und wann professionelle Unterstützung sinnvoll ist.
Bevor Sie Ihr Bad planen, sollten Sie zwei Dinge klären: Was haben Sie, und was wollen Sie?
Nehmen Sie den bestehenden Raum genau unter die Lupe. Messen Sie Länge, Breite und Höhe. Notieren Sie die Position und Größe von Fenstern und Türen, die Lage der Wasser- und Abwasseranschlüsse sowie der Heizung. Bei Dachschrägen messen Sie zusätzlich die Drempelhöhe und die 2-Meter-Linie. Fotografieren Sie den Raum aus allen Ecken – das hilft auch Ihrem Badplaner bei der späteren Arbeit.
Parallel dazu erstellen Sie Ihre persönliche Wunschliste: Dusche oder Badewanne oder beides? Einzelwaschtisch oder Doppelwaschtisch? Wie viel Stauraum benötigen Sie? Wird das Bad von mehreren Personen genutzt? Gibt es besondere Anforderungen wie Barrierefreiheit? Was stört Sie am aktuellen Bad am meisten?
Eine Badsanierung ist eine erhebliche Investition. Damit es keine bösen Überraschungen gibt, sollten Sie Ihr Budget frühzeitig definieren. Als grobe Orientierung: Eine Komplettsanierung eines durchschnittlichen Bads kostet je nach Ausstattung zwischen 15.000 und 35.000 Euro inklusive aller Gewerke. Luxusbäder mit hochwertigen Materialien können auch deutlich darüber liegen.
In dieses Budget fließen ein: Sanitärobjekte (WC, Waschtisch, Dusche/Wanne), Armaturen, Fliesen und Bodenbelag, Badmöbel und Spiegel, Elektroinstallation und Beleuchtung, Handwerkerleistungen für Sanitär, Fliesen, Elektro und ggf. Maler, und die Planungskosten. Eine professionelle Badplanung (ab 680 €) spart in der Regel ein Vielfaches ein, weil Fehler und teure Nachträge vermieden werden.
Jetzt wird es konkret. Die Grundrissplanung ist das Herzstück, wenn Sie Ihr Bad planen. Hier entscheidet sich, ob Ihr Bad funktional überzeugt oder im Alltag nervt.
Wichtige Grundregeln für die Grundrissplanung: Vor dem WC sollten mindestens 60 cm Bewegungsfläche sein. Die Dusche braucht eine Einstiegsbreite von mindestens 80 cm, besser 90 cm. Der Waschtisch sollte auf einer bequemen Höhe von 85 bis 90 cm montiert werden. Handtuchhalter und Ablagen sollten in Griffnähe der jeweiligen Sanitärobjekte liegen. Die Türöffnung darf nicht durch Sanitärobjekte blockiert werden.
Bei kleinen Bädern zählt jeder Zentimeter. Hier helfen wandhängende WCs, raumsparende Eckbadewannen oder bodenbündige Duschen ohne wuchtige Duschwanne. Ein freier Badplaner wie Peter Falk kennt die Tricks, mit denen auch aus wenigen Quadratmetern ein komfortables Bad entsteht.
Die Materialwahl bestimmt Atmosphäre, Pflegeaufwand und Langlebigkeit Ihres Bads. Fliesen sind der Klassiker – erhältlich in nahezu jedem Format, Farbe und Oberflächenstruktur. Großformatige Fliesen lassen kleine Räume größer wirken, und weniger Fugen bedeuten weniger Reinigungsaufwand. Naturstein wie Marmor oder Granit bringt edle Optik, ist aber pflegeintensiver. Holz schafft Wärme, muss aber feuchtigkeitsbeständig behandelt sein. Fugenlose Oberflächen mit Mikrozement oder Designspachtel sind ein moderner Trend, erfordern aber einen erfahrenen Handwerker.
Tipp: Legen Sie sich nicht zu früh auf Materialien fest. Erst wenn der Grundriss steht, können Sie sinnvoll über Oberflächen entscheiden – denn Format, Farbe und Verlegemuster beeinflussen die Raumwirkung erheblich.
Eine Badsanierung erfordert typischerweise mehrere Gewerke: Sanitärinstallateur, Fliesenleger, Elektriker und ggf. Maler oder Trockenbauer. Die Koordination dieser Gewerke ist entscheidend für einen reibungslosen Ablauf.
Holen Sie mindestens zwei bis drei Angebote pro Gewerk ein. Achten Sie dabei auf ein detailliertes Leistungsverzeichnis – je genauer die Ausschreibung, desto vergleichbarer die Angebote und desto weniger Nachträge während der Bauphase. Genau hier zeigt sich der Wert einer professionellen Badplanung: Ein freier Badplaner erstellt Ausführungsunterlagen, die als klare Arbeitsgrundlage für alle Handwerker dienen.
Während der Bauphase ist eine aufmerksame Begleitung wichtig. Prüfen Sie nach der Rohinstallation, ob alle Anschlüsse an der richtigen Stelle sitzen, bevor die Wände geschlossen werden. Kontrollieren Sie das Fliesenbild, bevor verfugt wird. Und nehmen Sie sich bei der Endabnahme Zeit, jeden Bereich gründlich zu prüfen.
Bei den erweiterten Planungspaketen von Peter Falk ist die Beratungshilfe während der Bauphase inklusive. Das gibt Ihnen die Sicherheit, dass ein erfahrener Fachmann die Ausführung im Blick behält.
Sie können Ihr Bad selbst planen – oder Sie nutzen die Erfahrung eines professionellen Badplaners, der die Zusammenhänge kennt und typische Fallstricke vermeidet. Peter Falk plant Ihr Bad unabhängig, transparent und auf Augenhöhe. Die Planungspakete starten bei 680 € und werden individuell auf Ihre Anforderungen zugeschnitten.
Was sollte man beim Bad planen zuerst bedenken?
Zuerst sollten Sie den vorhandenen Raum genau vermessen und eine klare Vorstellung Ihrer Anforderungen entwickeln. Was soll das Bad können? Wer nutzt es? Welches Budget steht zur Verfügung? Erst danach geht es an Grundriss, Materialien und Handwerkersuche. Je gründlicher die Vorarbeit, desto reibungsloser der gesamte Prozess.
Wie lange dauert es, ein Bad komplett zu planen und umzusetzen?
Die reine Planungsphase dauert je nach Umfang zwei bis sechs Wochen. Für die Materialbeschaffung sollten Sie weitere vier bis acht Wochen einplanen, da viele Produkte Lieferzeiten haben. Die Bauphase einer Komplettsanierung dauert typischerweise drei bis sechs Wochen. Insgesamt sollten Sie von der ersten Idee bis zum fertigen Bad drei bis fünf Monate einplanen.
Kann ich mein Bad auch ohne Architekten planen?
Ja, für eine Badplanung brauchen Sie keinen Architekten. Ein spezialisierter Badplaner wie Peter Falk hat die nötige Fachkenntnis für alle Aspekte der Badezimmerplanung. Architekten werden erst relevant, wenn Grundrissänderungen an tragenden Wänden oder genehmigungspflichtige Umbauten geplant sind.
Bereit, Ihr Bad zu planen? Nehmen Sie Kontakt auf und besprechen Sie Ihr Projekt mit Peter Falk – unverbindlich und herstellerunabhängig.